Was ich als Mutter, Heldinnencoach und Kinesiologin bewirken will!

Martina Francesconi sitzend im gruenen an der mur bei sonnenschein

Pfingstmontag. Es ist 6 Uhr 10. Alle schlafen noch und ich liebe diese unberührte, stille Zeit in der Früh, ganz für mich alleine. Niemand braucht mich, keine Verpflichtungen warten auf mich. Vielleicht die beste Zeit, um über mich und mein Leben nachzudenken!

Darum geht's in meinem Artikel

 

Bin ich da, wohin ich immer wollte? Nachdem ich meine Lebensmitte schon ein wenig überschritten habe, möchte ich meine 2. Lebenshälfte bewusst nach meinen Werten gestalten. Jetzt, wo ich viel mehr Möglichkeiten habe, als noch mit Mitte 20. Wo meine Familienplanung abgeschlossen, unser Zuhause vorhanden und meine Partnerwahl gut getroffen ist, geht es natürlich um vieles leichter. Und da gilt es, immer wieder mal zu reflektieren und innezuhalten, wohin die Reise denn wirklich geht. Dazu gesellt sich die Frage nach dem Sinn meines Lebens. Was will ich bewirken? Welchen Fußabdruck möchte ich hinterlassen? Es wird Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Das perfekte Thema für einen gelungenen Start in den Tag.

Familie als Heimathafen, den alle gerne ansteuern!

Ich wusste immer schon, dass ich eine große Familie haben möchte. Als ca. 10 jähriges Mädchen war das Lieblingsspiel meiner Freudinnen aus der Siedlung, in der ich groß geworden bin, und mir: Vater, Mutter, Kind. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie wir uns besprachen, wer jetzt den Vater, wer die Mutter und wer die Rolle der Kinder übernahm. Stundenlang ahmten wir Geschichten aus unseren Familien nach. Wir fuhren auf Urlaub, wir kochten, wir waren müde von der Arbeit und halfen den Kindern bei den Hausübungen. Herrlich! Ich liebte dieses Spiel und war so in meinem Element.

Mit 26 Jahren bin ich das erste mal Mutter geworden, mit 39 Jahren zum letzten Mal. Heute macht mich die Tatsache glücklich, dass ich meinen Lieben eine Atmosphäre schaffen kann, in der sich wohlfühlen und so sein können, wie sie sind. Vielleicht deshalb, weil ich das als Kind zu Hause vermisst habe. Die ständigen Streitereien meiner Eltern führten dazu, dass niemand so richtig gerne zu Hause war und sich gut aufgehoben fühlte. Während meiner Ausbildungen zum systemischen Coach und zur Kinesiologin habe ich dieses Thema für mich aufarbeiten und lösen können. Heute weiß ich, dass meine Eltern ihr Bestes gaben und sie keine Schuld tragen.

Ich habe 4 Kinder, bin zum 2. mal verheiratet. Ich habe es anders gemacht, als meine Eltern. Dazu verholfen hat mir eine Einsicht, die ich meinem Coach zu verdanken habe. Unbewusst habe ich in meiner ersten Ehe das Beziehungsmuster meiner Mutter gelebt. Ich habe ich mich aus dem Muster gelöst, ich wollte nicht mehr unglücklich sein. Ich war die erste in unserer Familie, die aus einer unglücklichen Ehe ausgestiegen ist. Auch wenn es sehr anstrengend als Alleinerzieherin war, bin ich damals für mich den richtigen Weg gegangen. Ich liebe meine große Familie, auch wenn das Patchworken anfangs keine leichte Sache war. (mein Erstgeborener ist aus meiner ersten Ehe)

Thomas und ich mit den Kindern sitzend auf einem Sofa
Familienfoto aus dem Jahre 2011 mit unseren Kindern Max, Ella, Laurenz und Luisa

Mein großer Traum, der sich mit dem Alter der Kinder erfüllt, ist, dass an unserem großen Tisch zu Hause, alle immer wieder einfinden, um zu plaudern, zu essen, zu diskutieren, zu erzählen und um gemeinsame Zeit zu verbringen. Jeder kann seine Meinung äußern, ohne belächelt oder kritisiert zu werden, jeder bittet um Hilfe, teilt seine Erfolge, teilt seine Frusterlebnisse und reagiert tolerant und empathisch auf die Geschichten der anderen.

Die Freunde unserer Kinder sind herzlich willkommen! Jederzeit! Ich möchte, dass auch sie sich wohlfühlen und gerne bei uns sind. Egal, ob Kinder oder junge Erwachsene, ich möchte ihnen vermitteln, dass auf Familie immer Verlass ist und sie sich nie für etwas schämen oder sich schlecht fühlen müssen. Dass immer jemand da ist, mit dem sie reden können und dass es für alles eine gute Lösung gibt. Ganz speziell als Mutter gebe ich meinen Kindern die Einstellung mit, dass sie alles sein dürfen und vor allem sein können, wonach sie sich sehnen. So kann ich durch meine innere Haltung bewirken, dass sie zu selbstbewussten Frauen und Männern werden, die gestärkt durch die stabile Basis von uns Eltern, ihrer Bestimmung folgen und glücklich werden.

2022 zu Silvester bei uns zu Hause mit der Familie meines Bruders

 

 

Meine Leidenschaft, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen bzw. den Ursachen auf den Grund zu gehen!

Meine Ausbildung zur Radiologie Technologin und die Tätigkeit in der Notaufnahme des LKH Graz war nicht unbedingt meine erste Berufswahl als Kind. Anfangs war es die Kriminologie, die mich in ihren Bann zog. Herauszufinden, wer und vor allem warum jemand kriminell wurde, also was im Leben eines Kriminellen schief lief, faszinierte mich. Ich wollte die Menschheit vor Verbrechern beschützen und ich wollte jenen helfen, die keine andere Wahl in ihrem Leben sahen, als ein Verbrechen zu begehen. Daraus wurde aber nichts. Warum ich davon abgekommen bin, weiß ich nicht. Mit der Zeit wechselte mein Berufswunsch und ich wollte Tierärztin werden. Anscheinend waren mir unseren Wellensittiche, Meerschweinchen und Nachbars Katzen mehr ans Herz gewachsen, als Menschen, die auf die schiefe Bahn gerieten.

Die Länge des Studiums und auch die Tatsache, für das Studium nach Wien übersiedeln zu müssen, ließen mich von diesem Plan abkommen. Ich suchte nach einem kurzen Studium, um nicht zu lange von meinen Eltern finanziell abhängig sein zu müssen. Die Geschichte von Marie Curie, eine bemerkenswerte Pionierin ihrer Zeit, faszinierte mich. Ihre Lebensgeschichte war geprägt von ihrer herausragenden Leistung als Frau in einer Epoche, in der Frauen in der Wissenschaft stark unterrepräsentiert waren. Das war in Bezug auf meine Familiengeschichte und die Geschichte meiner Vorfahrinnen genau das, was ich brauchte. Ein starkes weibliches Vorbild.

Marie Curie und der Wunsch, Menschen auf eine ganz spezielle Art und Weise helfen zu können, waren es, die mich dazu brachten, diese Ausbildung zu absolvieren. In dem ich mit Hilfe von Röntgenstrahlen Unsichtbares Sichtbar machen konnte, war ich Krankheiten und Unwohlsein auf der Spur. Meine Leidenschaft ist es, Ursachen auf den Grund zu gehen. Mit der Zeit erkannte ich, dass meine Arbeit zwar zu einer Diagnose verhalf, aber ich nicht wirklich das bewirken konnte, was ich mir vorgestellt hatte. Ich konnte nicht wirklich helfen! Die Ursachen für Krankheit liegen auf einer anderen Ebene als auf der Körperlichen und da kam ich als Radiologie-Technologin nicht ran.

Da kommt jetzt meine Arbeit als Kinesiologin und systemischer Coach ins Spiel! Etwas, wo ich noch tiefer blicken kann und im Unterbewusstsein die Ursache eines Themas finde. Das erfüllt mich mit Demut, wenn ich durch meine Arbeit als Kinesiologin Dinge wirklich an der Wurzel packen und mit dem Zutun meiner Klienten auch eliminieren kann. So bin ich dort, wo ich wirklich was bewirken kann und das erfreut mich sehr.

Warst du schon mal bei einer Kinesiologin? Wenn du mehr über Kinesiologie erfahren möchtest, gibt es einen Artikel von mir dazu!

Als Radiologie-Technologin vor dem Revolution Computertomographen in der Notaufnahme im LKH Graz

Ich will dich dazu ermutigen, Dinge zu ändern, die dich nicht glücklich machen!

Ich bin Heldinnencoach! Ich coache Frauen in ihre Heldinnenkraft. Die meisten wissen gar nicht, dass sie dieses Kraft in sich tragen. Ich bin Kinesiologin und habe eine systemische Ausbildung. Ich begleite Menschen, die nicht den richtigen Platz in ihrem Familiensystem einnehmen und keine Wertschätzung von ihrer Familie bekommen. Du weißt noch, Familie ist eines meiner größten Werte. Auch Frauen und ihr Selbstbild beschäftigen mich sehr. Die Scheidung meiner ersten Ehe brachte mich dazu, mich mit meinem eigenen miesen Selbstbild auseinander zu setzen. Das war der Beginn einer großen Veränderung in meinem Leben. Meine Kinesiologin half mir dabei, denn alleine wusste ich nicht, wo ich ansetzen sollte.

Mein großes Ja zu mir wurde im Herbst 2003 geboren! Ich ließ los vom Glaubenssatz, nicht liebenswert zu sein! War das mein eigener? Zum Teil. So habe ich mich nach meiner Scheidung gefühlt. Nicht gut genug und nicht liebenswert. Aber die eigentliche und erste Ursache dieser Überzeugung war in der Geschichte meiner Oma zu Grunde gelegt! Ja, du hast richtig gelesen. Wir übernehmen Überzeugungen und Verhaltensweisen von unseren Vorfahren. Was auch wiederum bedeutet, dass wir unbewusste Glaubensmuster an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben. Deshalb ist einer meiner größten und wichtigsten Schätze, um glücklich leben zu können, Bewusstheit. Mir meines Innersten bewusst zu sein! Zu wissen, warum ich so bin, wie ich bin! Zu wissen, warum ich so handle und so denke, wie ich es tue.

Ich möchte bewirken, dass du dich von allem lösen kannst, was dich unglücklich sein lässt. Dass du dich auf die Suche nach den verborgenen, unbewussten Ursachen deiner Themen machst. Ich helfe dir dabei, denn als Kinesiologin und systemsicher Coach kann ich das! Ich möchte dir zeigen, dass du alles in dir trägst, um glücklich sein zu können. Ich möchte, dass du dir deiner selbst bewusst bist. Denn wenn jeder von uns den Platz einnimmt, der für ihn vorgesehen ist, an sich uns seine (Heldinnen)Kraft glaubt und seinen eigenen Wert erkennt, dann leben wir in einer Welt, wo Toleranz und Wertschätzung keine Fremdwörter mehr sind. Genau das möchte ich mit meiner Arbeit bewirken!

Meine Lieblingspose, Hände nach oben und die Kraft in mir spüren, das Glücklichsein eine Entscheidung ist.

Was ist mein Vermächtnis?

Ich bin ein absoluter Menschenfreund. Oder sollte ich Menschenfreundin sagen? In der Notaufnahme als Radiologie Technologin war ich die, die sich gerne um die schwierigen Fälle gekümmert hat. Menschen, mit denen man nicht leicht auskommt, weil sie fordernd, anstrengend, unhöflich oder aggressiv sind. Egal! Mein Ansatz war es und ist es immer noch, sie mit anderen Augen zu betrachten. Meine Gedanken dazu: Wahrscheinlich ist da was schief gegangen, im Laufe ihres Lebens. Und ich hab damit nichts zu tun! Also, nicht gleich zurückschlagen ( verbal ), sondern mal tief durchatmen und die Energie, die vom anderen kommt, durchziehen lassen! Und das schaffe ich nur, wenn ich meinen eigenen Wert kenne und spüre und gut mir mir bin.

Wenn ich von meinem Vermächtnis schreibe, dann ist es das, was ich meinen Kindern mitgeben möchte. Zusammengefasst ist es das, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Denn oft ist es nicht das, was es scheint! Toleranz und Wertschätzung anderen gegenüber, aber auch vor allem für das eigene Sein, ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

 

Zum Abschluss möchte ich mich bei Judith Peters für ihre großartige Challenge bedanken, denn ohne sie wäre dieser Artikel nicht so schnell entstanden. Sie hat dieses Thema aufgegriffen und uns mit wertvoller Information unterstützt.

Hab ich dich ein wenig mit meiner Geschichte inspirieren können, über deinen eigenen Purpose nachzudenken? Lass mich gerne daran teilhaben und schreib mir in die Kommentare, wie du zu diesem Thema stehst.

 

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